Jüdische Soldaten Magdeburgs

Regionalgeschichtliche Aspekte des Ersten Weltkrieges

04. Februar bis 14. März 2015
Universitätsbibliothek Magdeburg, Ausstellungseröffnung am 5. Februar um 17.00 Uhr im Tagungsraum der UB

Ein Projekt von Studierenden des Instituts für Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in Kooperation mit dem Kulturhistorischen Museum Magdeburg

Während des Ersten Weltkrieges dienten etwa 100.000 Juden in den Armeen des deutschen Kaiserreiches, rund 80.000 von ihnen im Fronteinsatz.
12.000 deutsche jüdische Soldaten bezahlten ihren Patriotismus mit dem Leben. Die endgültige Anerkennung als gleichwertige Bürger, die sich viele von ihrem Einsatz erhofft hatten, blieb jedoch aus. Die Beteiligung jüdischer Soldaten am Kampf und ihr Einsatz "fürs Vaterland" wurde bereits während des Krieges, vor allem aber nach Kriegsende, relativiert und bestritten.
Mit der "Dolchstoßlegende" propagierten ab 1919 rechtsorientierte nationalistische Parteien und Verbände den
Mythos, die Ursache der Niederlage des Deutschen Reiches sei unter anderem auch in der Zurückhaltung und dem fehlenden soldatischen Einsatz der Juden zu suchen. Aufzuzeigen, dass derartige Behauptungen jeglicher Grundlage entbehren und einer wissenschaftlichen Untersuchung nicht standhalten können, ist eines der Ziele der Ausstellung.

Projektgruppe >>Jüdische Soldaten<<
Projektleitung
Dr. sc. phil. Monika Juliane Gibas
Projektmitglieder
Ulrike Krauße, Tobias Kropp, Julia Meyer, Sebastian Mickley,
Marrike Oldenburg, Anne Rothe, Philipp Schwarz

Letzte Änderung: 07.04.2015 - Ansprechpartner:

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