Willkommen auf der Website der Universitätsbibliothek

Kürzlich wurde der neue UB-Workshop „How to do master thesis?“ erstmals für den Master European Studies angeboten und ermöglichte Studierenden aus aller Welt niedrigschwellige Einblicke in Themenfindung, Struktur und Selbstorganisation. Das durch Carina Kröber geleitete Format stärkt Kompetenzen, die für erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten notwendig sind. Studienfachberaterin Alba María Kugelmeier López verdeutlicht die Wichtigkeit praxisorientierter, gruppenbasierter Ansätze, um auf vielfältige politikbezogene Berufe vorzubereiten. Dem interdisziplinären Studiengang unter Leitung von Prof. Eva Heidbreder ist es ein besonders Anliegen, Studierende auf unterschiedlichen Niveaus abzuholen.

Vom 30. April bis 18. Juni 2026 macht die Wanderausstellung „Die Rosenburg – Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit“ Zwischenstopp im beliebten Arbeits- und Lernort der OVGU. Im Erdgeschoss, im Bereich der Leseinsel, erwartet Besucher*innen eine eindrucksvolle multimediale Ausstellung über den Umgang mit NS-Vergangenheit, Verdrängung und demokratischer Verantwortung in der frühen Bundesrepublik. Biographien, historische Dokumente und Zeitzeugenberichte regen zum Austausch und Nachdenken an. Ein Besuch lohnt sich für alle, die verstehen möchten, warum Erinnerungskultur und der Schutz demokratischer Werte heute wichtiger sind denn je.

Seit einem Jahr stärkt die Universitätsbibliothek mit einem neuen Wissensmanagement-Format den Austausch ihrer 55 Mitarbeitenden in vier Abteilungen. Einmal im Monat kommen die Kolleg*innen zusammen, um Best Practices und Erfahrungen zu teilen: vom Umgang mit elektronischen Ressourcen über Forschungsdatenmanagement bis zu Gesundheitsfragen oder Einblicken in Auslandsaufenthalte der Azubis. Gemäß dem Prinzip „von Mitarbeitenden für Mitarbeitende“ werden bereichsübergreifende Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklung aktiv gefördert. Die Bibliothek entwickelt sich damit nicht nur als Lernort für Studierende weiter, sondern auch als lernende Organisation im eigenen Haus.

Die Universitätsbibliothek ist lebendiger denn je: bis Ende Februar 2026 begrüßte sie bereits über 110.00 Menschen. Der publikumsreichste Tag bisher war der 10.02.2026 mit 3.545 Nutzenden. Wer also glaubt, hier raschle nur Papier, war lange nicht mehr da. In modernsten Räumen entstehen Ideen, auf Schaukeln wachsen Projekte, im Austausch reifen Gedanken. Der einstige Ort der Aufbewahrung ist längst Denkraum, Lieblingsort und Treffpunkt zugleich. Nach einem gründlichen Frühjahrsputz mit zahlreichen kleinen Modernisierungen im März 2026 darf sie – pünktlich zum Semesterstart – von noch mehr Begeisterten als „Place to be“ ins Herz geschlossen werden.

In der Universitätsbibliothek ist eine neue Ausstellung eingezogen. „Schwimm Kultur“ zeigt, wie (internationale) Studierende beim Schwimmenlernen unterstützt werden und ihnen zugleich das Ankommen im Studienalltag erleichtert wird. Zwischen Einblicken in Trainings, persönlichen Geschichten und künstlerischen Arbeiten wird deutlich: es geht nicht “nur“ um´s Schwimmen – das Projekt schafft Begegnung, Gemeinschaft und Integration. Über den Beckenrand hinaus werden Veranstaltungen zu einer Vielzahl von Themen für die stetig wachsende Community angeboten. Die Impressionen laden dazu ein, hinter die Kulissen zu blicken, Perspektiven zu wechseln, sowie die Kraft von Verbindung und Zusammenhalt neu zu entdecken.