Aktuelles

Im Gespräch mit Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig: Finissage zur Rosenburg-Ausstellung

Mit einer besonderen Finissage endet am 17. Juni 2026 die Ausstellung „Die Rosenburg – Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit“ in der Universitätsbibliothek. Im Mittelpunkt stehen Grußworte des Rektors Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, des Dekans der FHW Prof. Dr. Frank Bünning, der Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt Franziska Weidinger, sowie eine Rede der Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig. Neben musikalischer Begleitung, Getränken und Snacks bildet der Höhepunkt eine Gesprächsrunde mit Frau Dr. Hubig. Die Ausstellung beleuchtet die NS-Kontinuitäten im frühen Bundesjustizministerium und lädt zur Auseinandersetzung mit Demokratie, Erinnerungskultur und Verantwortung ein. Interessierte können sich zur Veranstaltung hier anmelden.

Teil 1: Neue Affiliationsrichtlinie – Was Sie jetzt wissen müssen

An der OVGU gibt es ab sofort eine verbindliche Affiliationsrichtlinie. Sie regelt, wie Sie Ihre institutionelle Zugehörigkeit in wissenschaftlichen Veröffentlichungen korrekt angeben. Das betrifft nicht nur klassische Journalartikel, sondern auch Konferenzbeiträge, Preprints, Repositorien oder Social Media. Ziel ist es, Forschung eindeutig Ihnen und unserer Universität zuzuordnen. Warum das wichtig ist und was genau eine „Affiliation“ eigentlich ist, erklären wir in den nächsten Teilen dieser Serie. Wichtig vorab: Die Richtlinie gilt für alle Mitglieder und Angehörigen der OVGU - von Studierenden bis Professor*innen - und ist bei jeder Veröffentlichung zu berücksichtigen.

European Studies × Universitätsbibliothek: Fit für die Masterarbeit

Kürzlich wurde der neue UB-Workshop „How to do master thesis?“ erstmals für den Master European Studies angeboten und ermöglichte Studierenden aus aller Welt niedrigschwellige Einblicke in Themenfindung, Struktur und Selbstorganisation. Das durch Carina Kröber geleitete Format stärkt Kompetenzen, die für erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten notwendig sind. Studienfachberaterin Alba María Kugelmeier López verdeutlicht die Wichtigkeit praxisorientierter, gruppenbasierter Ansätze, um auf vielfältige politikbezogene Berufe vorzubereiten. Dem interdisziplinären Studiengang unter Leitung von Prof. Eva Heidbreder ist es ein besonders Anliegen, Studierende auf unterschiedlichen Niveaus abzuholen.

Erinnerung, die bleibt: Die Rosenburg-Ausstellung in der Universitätsbibliothek

Vom 30. April bis 18. Juni 2026 macht die Wanderausstellung „Die Rosenburg – Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit“ Zwischenstopp im beliebten Arbeits- und Lernort der OVGU. Im Erdgeschoss, im Bereich der Leseinsel, erwartet Besucher*innen eine eindrucksvolle multimediale Ausstellung über den Umgang mit NS-Vergangenheit, Verdrängung und demokratischer Verantwortung in der frühen Bundesrepublik. Biographien, historische Dokumente und Zeitzeugenberichte regen zum Austausch und Nachdenken an. Ein Besuch lohnt sich für alle, die verstehen möchten, warum Erinnerungskultur und der Schutz demokratischer Werte heute wichtiger sind denn je.

Internes Wissensmanagement: Know-how hausgemacht

Seit einem Jahr stärkt die Universitätsbibliothek mit einem neuen Wissensmanagement-Format den Austausch ihrer 55 Mitarbeitenden in vier Abteilungen. Einmal im Monat kommen die Kolleg*innen zusammen, um Best Practices und Erfahrungen zu teilen: vom Umgang mit elektronischen Ressourcen über Forschungsdatenmanagement bis zu Gesundheitsfragen oder Einblicken in Auslandsaufenthalte der Azubis. Gemäß dem Prinzip „von Mitarbeitenden für Mitarbeitende“ werden bereichsübergreifende Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklung aktiv gefördert. Die Bibliothek entwickelt sich damit nicht nur als Lernort für Studierende weiter, sondern auch als lernende Organisation im eigenen Haus.

Vom Lesesaal zum Lieblingsort: Besucherrekord zum Frühjahr 2026

Die Universitätsbibliothek ist lebendiger denn je: bis Ende Februar 2026 begrüßte sie bereits über 110.00 Menschen. Der publikumsreichste Tag bisher war der 10.02.2026 mit 3.545 Nutzenden. Wer also glaubt, hier raschle nur Papier, war lange nicht mehr da. In modernsten Räumen entstehen Ideen, auf Schaukeln wachsen Projekte, im Austausch reifen Gedanken. Der einstige Ort der Aufbewahrung ist längst Denkraum, Lieblingsort und Treffpunkt zugleich. Nach einem gründlichen Frühjahrsputz mit zahlreichen kleinen Modernisierungen im März 2026 darf sie – pünktlich zum Semesterstart – von noch mehr Begeisterten als „Place to be“ ins Herz geschlossen werden.

Tragende Wellen auf dem Campus – „Schwimm Kultur“ stellt sich vor

In der Universitätsbibliothek ist eine neue Ausstellung eingezogen. „Schwimm Kultur“ zeigt, wie (internationale) Studierende beim Schwimmenlernen unterstützt werden und ihnen zugleich das Ankommen im Studienalltag erleichtert wird. Zwischen Einblicken in Trainings, persönlichen Geschichten und künstlerischen Arbeiten wird deutlich: es geht nicht “nur“ um´s Schwimmen – das Projekt schafft Begegnung, Gemeinschaft und Integration. Über den Beckenrand hinaus werden Veranstaltungen zu einer Vielzahl von Themen für die stetig wachsende Community angeboten. Die Impressionen laden dazu ein, hinter die Kulissen zu blicken, Perspektiven zu wechseln, sowie die Kraft von Verbindung und Zusammenhalt neu zu entdecken.

Sichtbar werden: Ausstellungschance für Universitätsangehörige

Getreu dem Motto „was hier entsteht, soll gesehen werden“, bietet Ihnen die Universitätsbibliothek ab sofort Raum, um Ihre Visionen in den Fokus zu rücken. Eine kuratierte Ausstellungsfläche sucht Menschen, die ihre Forschung, Projekte oder Perspektiven sichtbar machen möchten. Willkommen sind auch studentische Initiativen, sowie Beiträge zu aktuellen Themen, interessanten Hobbies und Talenten. Ziel ist es, Einblicke zu schaffen, Begegnung zu ermöglichen und Menschen samt ihrer Herzensthemen zu stärken. Ob kreativ, persönlich oder wissenschaftlich - die Ausstellung lebt von Vielfalt. Interessierte wenden sich für weitere Informationen gern an Carina Kröber (carina.kroeber@ovgu.de).

Workshops für erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten

Die Universitätsbibliothek Magdeburg bietet neue Workshops und Selbstlernangebote für Studierende, die ihr wissenschaftliches Arbeiten effizienter gestalten möchten. Entdecken Sie KI-gestützte Literaturrecherche mit Undermind und ORKG Ask, erhalten Sie kostenlosen Zugriff auf DIN- und VDI-Regelwerke über Nautos und lernen Sie den professionellen Umgang mit Citavi, Zotero und Word. Ergänzend unterstützt der interaktive Zitierleitfaden beim korrekten Zitieren von Texten und Bildern. Alle Angebote stehen Studierenden aller Fakultäten offen.

Jetzt informieren und anmelden:  Alle Kurse | E-Learning OvGU

Fragen? ub.service@ovgu.de

Jahresende bedeutet Leseanfang: Drei Verlage, ein digitales Universum

Zum Jahresausklang erweitert die Universitätsbibliothek ihr digitales Angebot für jeweils ein Lizenzjahr erheblich: Seit dem 01.11.2025 stehen zahlreiche Titel des Kohlhammer Verlags bereit, darunter Literatur aus Gesundheit, Recht und Sozialwissenschaften. Ab dem 01.12.2025 ergänzt der Wiley Verlag das Portfolio um hochwertige Inhalte aus Geistes- und Naturwissenschaften, Medizin und Technik. Für den perfekten Jahresstart ist ab dem 01.01.2026 auch der gesamte UTB Scholar-Katalog verfügbar, mit umfassender Fachliteratur von Didaktik, über Pädagogik bis hin zu Psychologie und Wirtschaft. Entdecken Sie diese neue Wissenswelten ganz bequem über das WLAN-Netz der Universität.

Letzte Änderung: 02.06.2026 -
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