Aktuelles
Lebenslanges Lernen in innovativen Räumen
Am 18. Mai 2026 öffnete die Universitätsbibliothek (UB) ihre Türen für die „Studierenden ab 50“. Organisiert von Studiengangskoordinator Dr. Antonio Roselli führten Carina Kröber und Stefanie Kutz die 31 Teilnehmenden durch die vielfältigen Angebote der UB – von digitalen Services bis zu den ruhigsten Lernorten des Hauses - und verdeutlichten, dass der beliebte Arbeitsort Raum für alle Generationen bietet. Die UB schafft Platz für Begegnung, Bildung ohne Altersgrenzen und dauerhafte Wissensneugier, was wunderbar mit dem Konzept „Studieren ab 50“ harmonisiert, das den Austausch zwischen jüngeren und älteren Studierenden fördert, sowie neue Perspektiven in universitäre Lernprozesse einbringt.
Dachsanierung ab 22.06.2026: Wir machen uns wetterfest!
Ab dem 22.06.2026 herrscht Aufbruchstimmung in der Universitätsbibliothek, denn das Flachdach wird rundum erneuert und fit für alle Wetterlagen gemacht. Bis voraussichtlich November wird fleißig gewerkelt, damit wir Ihnen weiterhin einen gemütlichen und einladenden Platz zum Arbeiten garantieren können. Da echter Fortschritt manchmal nicht ganz lautlos vonstattengeht, kann es ab und zu Geräuschentwicklungen kommen. Die geräuschintensiven Arbeiten werden bestmöglich in die Randzeiten verlegt, damit Ihre Arbeits- und Lernzeit so entspannt wie möglich bleibt. Eine kleine Einschränkung bleibt leider nicht aus: Der Parkplatz vor dem Gebäude muss leider gesperrt werden. Bitte weichen Sie auf andere Parkflächen aus oder reisen Sie mit dem ÖPNV bzw. mit dem Rad an. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Flexibilität während dieser Baumaßnahme!
Zwischen Bücherreihen und Bits: Wenn KI Inventur macht
Eine Bestandsinventur erfasst und überprüft systematisch alle Medien einer UB, um beschädigte, fehlende oder nicht mehr genutzte Werke zu identifizieren und Dokumentationspflichten zu erfüllen. Die Auszubildenden Bruno Kaufmann und Max Schäfer untersuchten, wie sich dieser Prozess neu denken lässt. Da die manuelle Inventur viel Zeit kostet und fehleranfällig ist, entwickelten sie einen KI-gestützten Workflow, der Regalbilder per Smartphone erfasst, Bestände automatisch abgleicht und Ergebnisse statistisch auswertet. Dabei verbanden sie Bilderkennung, Prompting und Datenanalyse zu einem innovativen Praxiskonzept. Die Präsentation vor Kolleg*innen zeigte eindrucksvoll, wie KI bibliothekarische Routinen effizienter, präziser und zukunftsorientierter gestalten kann.
Im Gespräch mit Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig: Finissage zur Rosenburg-Ausstellung
Mit einer besonderen Finissage endet am 17. Juni 2026 die Ausstellung „Die Rosenburg – Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit“ in der Universitätsbibliothek. Im Mittelpunkt stehen Grußworte des Rektors Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, des Dekans der FHW Prof. Dr. Frank Bünning, der Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt Franziska Weidinger, sowie eine Rede der Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig. Neben musikalischer Begleitung, Getränken und Snacks bildet der Höhepunkt eine Gesprächsrunde mit Frau Dr. Hubig. Die Ausstellung beleuchtet die NS-Kontinuitäten im frühen Bundesjustizministerium und lädt zur Auseinandersetzung mit Demokratie, Erinnerungskultur und Verantwortung ein. Interessierte können sich zur Veranstaltung hier anmelden.
Teil 1: Neue Affiliationsrichtlinie – Was Sie jetzt wissen müssen
An der OVGU gibt es ab sofort eine verbindliche Affiliationsrichtlinie. Sie regelt, wie Sie Ihre institutionelle Zugehörigkeit in wissenschaftlichen Veröffentlichungen korrekt angeben. Das betrifft nicht nur klassische Journalartikel, sondern auch Konferenzbeiträge, Preprints, Repositorien oder Social Media. Ziel ist es, Forschung eindeutig Ihnen und unserer Universität zuzuordnen. Warum das wichtig ist und was genau eine „Affiliation“ eigentlich ist, erklären wir in den nächsten Teilen dieser Serie. Wichtig vorab: Die Richtlinie gilt für alle Mitglieder und Angehörigen der OVGU - von Studierenden bis Professor*innen - und ist bei jeder Veröffentlichung zu berücksichtigen.
European Studies × Universitätsbibliothek: Fit für die Masterarbeit
Kürzlich wurde der neue UB-Workshop „How to do master thesis?“ erstmals für den Master European Studies angeboten und ermöglichte Studierenden aus aller Welt niedrigschwellige Einblicke in Themenfindung, Struktur und Selbstorganisation. Das durch Carina Kröber geleitete Format stärkt Kompetenzen, die für erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten notwendig sind. Studienfachberaterin Alba María Kugelmeier López verdeutlicht die Wichtigkeit praxisorientierter, gruppenbasierter Ansätze, um auf vielfältige politikbezogene Berufe vorzubereiten. Dem interdisziplinären Studiengang unter Leitung von Prof. Eva Heidbreder ist es ein besonders Anliegen, Studierende auf unterschiedlichen Niveaus abzuholen.
Erinnerung, die bleibt: Die Rosenburg-Ausstellung in der Universitätsbibliothek
Vom 30. April bis 18. Juni 2026 macht die Wanderausstellung „Die Rosenburg – Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit“ Zwischenstopp im beliebten Arbeits- und Lernort der OVGU. Im Erdgeschoss, im Bereich der Leseinsel, erwartet Besucher*innen eine eindrucksvolle multimediale Ausstellung über den Umgang mit NS-Vergangenheit, Verdrängung und demokratischer Verantwortung in der frühen Bundesrepublik. Biographien, historische Dokumente und Zeitzeugenberichte regen zum Austausch und Nachdenken an. Ein Besuch lohnt sich für alle, die verstehen möchten, warum Erinnerungskultur und der Schutz demokratischer Werte heute wichtiger sind denn je.
Internes Wissensmanagement: Know-how hausgemacht
Seit einem Jahr stärkt die Universitätsbibliothek mit einem neuen Wissensmanagement-Format den Austausch ihrer 55 Mitarbeitenden in vier Abteilungen. Einmal im Monat kommen die Kolleg*innen zusammen, um Best Practices und Erfahrungen zu teilen: vom Umgang mit elektronischen Ressourcen über Forschungsdatenmanagement bis zu Gesundheitsfragen oder Einblicken in Auslandsaufenthalte der Azubis. Gemäß dem Prinzip „von Mitarbeitenden für Mitarbeitende“ werden bereichsübergreifende Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklung aktiv gefördert. Die Bibliothek entwickelt sich damit nicht nur als Lernort für Studierende weiter, sondern auch als lernende Organisation im eigenen Haus.
Vom Lesesaal zum Lieblingsort: Besucherrekord zum Frühjahr 2026
Die Universitätsbibliothek ist lebendiger denn je: bis Ende Februar 2026 begrüßte sie bereits über 110.00 Menschen. Der publikumsreichste Tag bisher war der 10.02.2026 mit 3.545 Nutzenden. Wer also glaubt, hier raschle nur Papier, war lange nicht mehr da. In modernsten Räumen entstehen Ideen, auf Schaukeln wachsen Projekte, im Austausch reifen Gedanken. Der einstige Ort der Aufbewahrung ist längst Denkraum, Lieblingsort und Treffpunkt zugleich. Nach einem gründlichen Frühjahrsputz mit zahlreichen kleinen Modernisierungen im März 2026 darf sie – pünktlich zum Semesterstart – von noch mehr Begeisterten als „Place to be“ ins Herz geschlossen werden.